Queering Home – Medienpraktiken als Infrastrukturen der Sorge

Autor(en)
Stefan Schweigler
Abstrakt

Das Verhältnis von Queerness, Medien und Öffentlichkeit hat sich im Zuge der digitalen Medien transkulturell verändert. Ging es in diesem Zusammenhang bisher um das Erstreiten von Sichtbarkeit im öffentlichen Raum und um verschiedene Formen von Medienaktivismus, so zeichnen sich gegenwärtig Entwicklungen ab, die sich dem Motiv des Zuhauses widmen und negativ konnotierte Affekte zum Reservoir medienästhetischer Interventionen machen. Stefan Schweigler zeigt: Als Infrastrukturen der Sorge halten diese medialen Praktiken wichtige Einsichten für care-ethisch orientierte Theoriebildungen bereit. Und auch etabliertes medientheoretisches Denken wird durch diese Entwicklungen irritiert, insofern sie zu neuen Konzeptionen des Transgressiven anregen.

Organisation(en)
Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft
Anzahl der Seiten
336
DOI
https://doi.org/10.14361/9783839408582
Publikationsdatum
2025
Peer-reviewed
Ja
ÖFOS 2012
604011 Filmwissenschaft, 605004 Kulturwissenschaft, 504014 Gender Studies, 508008 Medienanalyse
Link zum Portal
https://ucrisportal.univie.ac.at/de/publications/86ff713f-f417-4a57-a0ac-08ac423d4aac