Zwischen Tradwives und Tradition

Autor(en)
Marie Krebs, Manuel Petruj, Rita Elisabeth Krebs
Abstrakt

Die gesellschaftliche Debatte um Gender und Queerness wird zunehmend von reaktionären Strömun­gen geprägt, die durch gezielte Desinformation und vermeintlich traditionelle Werte Einfluss nehmen. Der Begriff ‚Tradwives‘ (= traditional wives, übers. traditionelle Ehefrauen) symbolisiert eine Bewe­gung, die vermeintlich die ‚natürlichen‘ Rollen von Frauen in Ehe und Familie verteidigt, jedoch oft mit antifeministischen, wissenschaftsfeindlichen, rassistischen und LGBTQ+-feindlichen Positionen verbun­den ist. Diese Dynamiken machen auch vor dem Klassenzimmer nicht Halt. Dieser Artikel geht darauf ein, wie Lehrkräfte kritische Reflexion über Geschlechterperformanz anhand des Beispiels der Trad­wives ermöglichen können.

Organisation(en)
Institut für Anglistik und Amerikanistik
Externe Organisation(en)
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Journal
Schule verantworten: Führungskultur Innovation Autonomie
Band
5
Seiten
141-150
Anzahl der Seiten
10
ISSN
2791-4046
DOI
https://doi.org/10.53349/schuleverantworten.2025.i1.a523
Publikationsdatum
2025
Peer-reviewed
Ja
ÖFOS 2012
503007 Didaktik
Link zum Portal
https://ucrisportal.univie.ac.at/de/publications/4d038400-d840-41e1-a0e1-7f175b350d84