16.11. Gender and Agency Lecture mit Angela McRobbie und Verleihung der G&A Forschungspreise

Der Forschungsverbund Gender and Agency veranstaltet am 16. November gemeinsam mit dem Referat Genderforschung der Universität Wien die Gender and Agency Lecture 2017. In diesem Rahmen findet auch die Preisverleihung der Preise für wissenschaftliche Abschlussarbeiten des Forschungsverbundes der Universität Wien „Geschlecht und Handlungsmacht / Gender and Agency“ 2017 statt.

16. November 2017
ab 18:30 Uhr
Aula am Campus der Universität Wien
Spitalgasse 2-4 / Hof 1.11
1090 Wien


Verleihung des Preises für wissenschaftliche Abschlussarbeiten des Forschungsverbundes der Universität Wien Geschlecht und Handlungsmacht / Gender and Agency 2017


Die Preise ergehen für ihre Dissertation an Melanie Goisauf, für ihre Masterarbeiten an Elisabeth Blüml, Veronica Lion und Arno Plass sowie für ihre Diplomarbeit an Elisabeth Parzer.

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Gender and Agency Lecture

Angela McRobbie

"Gender Shaming and Anti-Welfarism in Neoliberal Popular Culture"



This lecture offers a series of reflections on the distinctively gendered aspects of anti-welfarism within contemporary neoliberal governmentality. Utilising the instrument of body shaming and other related techniques delivered to audiences and readerships through distinct genres of factual /entertainment popular media, the lecture demonstrates how poverty and disadvantage come to be understood as 'female failure' to be rectified through not just assiduous workfare programmes but also body maintenance and behavious modification for 'aspirational femininity'.

 
Im Anschluss: Get-together bei Wein und kleinem Buffet
 
 
Veranstaltet vom Forschungsverbund Gender & Agency und dem Referat Genderforschung der Universität Wien.

Die Veranstaltung auf Facebook: Gender & Agency Lecture mit Angela McRobbie

Folder zur Veranstaltung

 

 

Angela McRobbie kommt nach Wien

Wir freuen uns darüber, dass Angela McRobbie am 16. November eine Gender and Agency Lecture mit dem Titel "Gender Shaming and Anti-Welfarism in Neoliberal Popular Culture" halten wird.

Als Teaser für die Veranstaltung, hier das Abstract zur Lecture:

This lecture offers a series of reflections on the distinctively gendered aspects of anti-welfarism within contemporary neoliberal governmentality. Utilising the instrument of body shaming and other related techniques delivered to audiences and readerships through distinct genres of factual /entertainment popular media, the lecture demonstrates how poverty and disadvantage come to be understood as 'female failure' to be rectified through not just assiduous workfare programmes but also body maintenance and behavious modification for 'aspirational femininity'.

 

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Weitere Informationen zur Veranstaltung folgen.

Preis für wissenschaftliche Abschlussarbeiten des Forschungsverbundes der Universität Wien "Geschlecht und Handlungsmacht / Gender and Agency"

Der Forschungsverbund der Universität Wien „Geschlecht und Handlungsmacht / Gender and Agency“ vergibt jährlich einen Preis für Dissertationen, Diplom- und Masterarbeiten, die an der Universität Wien verfasst worden sind. Der Preis eines Jahres kann in zwei oder mehrere Teilpreise aufgeteilt werden. Dabei ist eine Reihung möglich.

  Einreichtermin: 30. Juni

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Third Mission Projekt: Komplexes Verständnis von Geschlecht im Recht

Der Forschungsverbundes Gender and Agency ist Kooperationspartner im Third Mission Projekt "Komplexes Verständnis von Geschlecht im Recht".

Diskriminierung und Emanzipationspotenziale im Recht

Ausgelöst durch neue Herausforderungen wie das Bundes-Gleichbehandlungsgesetz 1993 oder die aus dem EU-Beitritt 1995 resultierende Aufgabe, das Österreichische Recht gemäß den höheren europarechtlichen Standards der Geschlechtergleichstellung zu verändern, hat sich eine immer intensivere Auseinandersetzung mit dem Geschlechterbegriff in Recht und Rechtswissenschaft ergeben. Ziel des Klammerprojekts „Komplexes Verständnis von Geschlecht im Recht“ (Projektverantwortliche an der Universität Wien: Elisabeth Holzleithner, Rechtswissenschaftliche Fakultät) ist es, eine Kultur der Geschlechtervielfalt (mit) zu entwickeln – bei Studierenden und PraktikerInnen im Bereich der Rechtswissenschaft sowie in der breiten Öffentlichkeit. Dies geschieht anhand von  Lehrveranstaltungen, Workshops und Tagungen, aber auch über die Erstellung von Expertisen, z.B. für den Antisexismus-Beirat des Österreichischen Werberates.

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